Fachlicher Hintergrund
Ich habe Mathematik an der RWTH Aachen studiert und beide Staatsexamina abgelegt. Seit über 40 Jahren begleite ich Schülerinnen und Schüler in Wuppertal – viele davon gezielt durch die Abi-Vorbereitung. Den Stoff kenne ich nicht nur aus dem Lehrplan, sondern aus dem Fundament.
Was das Mathe-Abitur in NRW fordert
Im Mathe-Abitur in Nordrhein-Westfalen werden drei Themenbereiche geprüft: Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik. Die Klausur gliedert sich in zwei Teile:
- Hilfsmittelfreier Teil: Alle Aufgaben werden ohne Taschenrechner und ohne zusätzliche Formelsammlung gelöst. Hier kommt es vor allem auf solides Basiswissen und sicheres Kopfrechnen an.
- Teil mit Hilfsmitteln: Hier dürfen sowohl GTR oder CAS als auch die Formelsammlung genutzt werden. Die Aufgaben sind komplexer; gefragt sind längere Lösungswege und sauberes mathematisches Argumentieren.
Entscheidend ist nicht nur das richtige Ergebnis, sondern auch ein sauber aufgeschriebener Lösungsweg – denn der gibt Punkte.
Die Mathe-Note hat im Abi oft mehr Gewicht als in anderen Fächern: Sie fließt direkt in den Gesamtschnitt ein, und eine schwache Note lässt sich schwer kompensieren. Das macht eine gezielte Vorbereitung besonders lohnend.
Wie ich auf das Abi vorbereite
Wir beginnen mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Welche Themen sitzen, wo gibt es Unsicherheit, welche Aufgabentypen bereiten Probleme? Daraus entsteht ein klarer Plan – nicht nach Schema, sondern nach der konkreten Situation.
- Grundlagen der Oberstufenjahre wiederholen, soweit nötig.
- Analysis, Geometrie, Stochastik gezielt vertiefen.
- Original-Abituraufgaben aus NRW durcharbeiten und besprechen.
- Hilfsmittelfreien Teil separat trainieren.
- Sauberes Aufschreiben von Lösungswegen einüben – Schritt für Schritt.
- Klausurstrategie: Zeitmanagement, Aufgabenauswahl, ruhig bleiben.
Grundkurs und Leistungskurs
Beide Kurse bereite ich vor. Im Leistungskurs liegt der Fokus auf vertiefenden Aufgabentypen, sauberer Darstellung und Argumentationssicherheit. Im Grundkurs geht es darum, die Standardaufgaben zuverlässig zu beherrschen und Punkte nicht durch Flüchtigkeitsfehler zu verlieren.
Wann anfangen?
Je früher, desto besser – aber kein Einstieg ist zu spät. Wer mehrere Monate Zeit hat, kann Themen wirklich durchdringen. Wer in den letzten Wochen startet, bekommt einen fokussierten Plan auf die Bereiche mit dem größten Hebel.
Die Schulen bereiten gut vor – und ich schließe die letzten Lücken
Schülerinnen und Schüler aus dem Ganztagsgymnasium Johannes Rau, dem Carl-Duisberg-Gymnasium, dem Gymnasium am Kothen oder der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) bringen in der Regel eine solide Grundlage mit. Trotzdem gibt es im Abitur immer Bereiche, in denen noch Unsicherheit steckt – Stochastik, Vektorrechnung, der hilfsmittelfreie Teil. Hier setzt meine Abi-Vorbereitung an: nicht als Ersatz für den Schulunterricht, sondern als gezielte Ergänzung in den Wochen, in denen es darauf ankommt.
Auch der Kopf zählt
Abi-Vorbereitung ist nicht nur fachlich. Wir besprechen auch, wie man eine Klausur systematisch angeht, wo typische Punktefallen lauern und wie man ruhig bleibt, wenn eine Aufgabe zunächst unbekannt wirkt. Prüfungsangst in Mathematik ist häufig und lässt sich mit gezielter Vorbereitung deutlich reduzieren.